Patentiere

 

Kranke, verletzte und vernachlässigte Tiere die einen außergewöhnlich hohen Pflegebedarf brauchen kommen immer wieder zu uns. Die Grundkosten für Impfungen, Futter etc. sind schon sehr hoch. Jedoch brauchen viele unserer Tiere eine besondere Behandlung. So z.B. spezielle Nahrung für Allergiegeplagte. Hohe Tieratztkosen für chronische Krankheiten.

Jedes dieser Tiere ist es Wert von uns Versorgt zu werden! Die Menschen aus der Vergangenheit unserer Schützlinge sind nicht dieser Meinung. Oft kommen unsere Pfoten deshalb in sehr schlechtem Zustand zu uns. Das Aufpeppeln der Tiere verursacht hohe zusätzliche Kosten. Operationen sind leider nicht die Seltenheit.

Viele unserer Schützlinge sind nicht vermittelbar. Unsere Patentiere stehen stellvertretend für eine hohe Anzahl an pflegebedürftigen Tieren in unseren Heimen.

Jeder € den Sie Spenden und jede Patenschaft die Sie abschließen – hilft uns die Versorgung unserer Lieblinge sicherzustellen. Unsere Patentiere möchten wir Ihnen gern stellvertretend für all unsere Schützlinge vorstellen.

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Unser wilder Tiger!

Unser wilder Tiger!

Katze „Paulina“

Paulina (ca. 7 Jahre) ist eine Freigängerin. Sie wohnte auf dem Gelände der Stadtwerke Kassel bevor sie zu uns kam. Daher ist Paulina sehr scheu und muss für ihre Impfungen etc. eingefangen werden. Sie kommt täglich um ihre Mahlzeiten einzunehmen und besucht auch oft unser Katzenzimmer in dem sie schon viele Freunde gefunden hat. Leider ist unsere “ Wildkatze“ sehr scheu wenn sie auf Zweibeiner trifft.

 

alter Herr „Tarzan“
Tarzan wurde 2003 geboren. Ein genaueres Datum ist uns nicht bekannt. Er wurde von einer selbsternannten Tierschützerin gerettet. Diese Dame war aber leider nicht in der Lage sich vernünftig um den kleinen Kerl zu kümmern. Der Zustand ihrer Wohnung war miserabel und auch finanziell ging es ihr sehr schlecht. Nach langen Verhandlungen hat sie uns Tarzan überlassen. So kam er am 10.02.2007 zu uns auf den Hof

Nach anfänglicher Schüchternheit, hat er sich schnell bei uns auf dem Gnadenhof eingelebt. Er ist auf Grund seiner Vergangenheit sehr sehr sehr anhänglich.

Ausflüge lässt er sich auf keinen Fall entgehen. Da kann er stundenlang herumsausen ohne müde zu werden. Tarzan ist für sein Alter super fit. Nur die Sehkraft lässt schon etwas nach. Wenn immer er die Gelegenheit hat, geht er schwimmen. Tarzan ist eine richtige Wasserratte!

Da er nicht mehr der Jüngste ist, wird er wohl seinen Lebensabend auf unserem Gnadenhof verbringen. Daher suchen wir liebe Paten, die sich an den Futter- und Tierarztkosten beteiligen.

auch Tarzan genießt seine Streicheleinheiten

auch Tarzan genießt seine Streicheleinheiten

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ziege „Luzi“

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Durch gute pflege bin ich eine richtige Schönheit geworden!

Luzi wurde 2002 geboren und lebt seit Sommer 2011 zusammen mit vier Schafen auf dem Gelände der Katzenstation. Luzi wurde von unserem Verein aus einer sehr schlechten Haltung gerettet. Sie lebte allein in einem Stall und hatte keinen Ausgang. Außerdem war sie abgemagert und ihr Halsband war schon eingewachen. Nun genießt sie ihren Lebensabend bei uns im Offenstall, an dem eine große Wiese angeschlossen ist. Damit Luzi ihren Lebensabend sorgenfrei bei uns in der Katzenstation genießen kann, werden liebe Paten gesucht, die uns bei ihren Futter- und Tierarztkosten unterstützen wollen.

 

Frettchen „Betty“
In meinem alten Zuhause ist mein Partner verstorben und so bin ich auf den Gnadenhof der Mobilen Tierrettung e.V. zu meiner neuen Freundin der Albinodame Chelsie gezogen. Ich war kerngesund als ich in Gsenget eintraf, jedoch sehr einsam. Jetzt habe ich viele neue Freunde gefunden. Nicht nur Chelsie ist meine neuen Spielgefährtin, auch mit den Katzen habe ich meinen Spaß. Hier kann ich richtig herumtoben da ich mit meinen Pflegern zusammen, auch außerhalb meiner vier Wände die Welt erkunden darf. Hier gefällt es mir so sehr, dass ich hoffe mein Lebensabend mit meiner Freundin Chelsie dort verbringen zu dürfen. 

Betty`s Freundin ist übrigends eine wunderschöne Albinodame. Alleine Leben ist nichts für Frettchen Sie sind Gruppentiere.

Wenn ich Hallo sagen möchte zwicke ich auch mal in die Nase!

Wenn ich Hallo sagen möchte zwicke ich auch mal in die Nase!

Sie habe viele verschiedene Schlafmöglichkeiten und Spielplätze. Damit sie immer gut gestärkt ist, gibt es täglich ausreichend nahrhaftes. Leckerlis stehen ebenfalls auf dem Speiseplan allerdings achten wir auch auch darauf dem kleinen Racker nicht zuviel Zucker zu geben den Frettchen sind reine Carnivoren und besitzen keinen Blinddarm, die Monster haben also keine Chance pflanzliches zu verdauen und diese zuckerreiche Kost verursacht auf Dauer nur Tumore und Bauchspeicheldrüsenentarterungen für die Frettchen eh extrem anfällig sind. Auch Fleisch und extra Frettchen Trocken- und Nassfutter und hin und wieder ein rohes Ei ergänzen den Speiseplan. Leider muss Betty auch zum Tierarzt, um geimpft zu werden. Übrigens, Weibchen werden Fähe genannt. Beide, Fähe und Rüde können ein Alter von 8-10 Jahren erreichen. Das Frettchen ist ein marderartiges Raubtier und die domestizierte Form vom Iltis. Vielen Dank hierbei an eine aufmerksame Leserin für einige wichtige Ergänzungen bzgl. der Ernährung.

Shetlandpony „Ottello“

Ottello ist 1965 geboren und somit schon ein richtiger Ponyopa. Die Leiterin unseres Gnadenhofes in Gsenget holte ihn im März 2004 von einem Bauernhof, dessen Tierbestand wegen unglaublicher Zustände beschlagnahmt wurde. Er hatte kein Fell mehr und war bis auf die Knochen abgemagert. Ottello war in einem dunklen Schweinestall untergebracht, der Boden war voller Mist. Im Stall lag ein

Heute gehe ich wieder gerne in den Stall und fühle mich dort pudelwohl.

Heute gehe ich wieder gerne in den Stall und fühle mich dort pudelwohl.

Schimmelwallach neben ihm, er war bereits verhungert !

Nun lebt er glücklich auf dem Gnadenhof. Sein Fell ist wieder nachgewachsen und er hat Normalgewicht erreicht. Er bekommt extra gutes Kraftfutter, da alle seine Zähne altersbedingt wackeln. Pferde und Pony`s können frei wählen ob wir in den Stall wollen oder draußen bleiben.
Schafbock „Joe“
Joe ist kam im März 2010 als Frühgeburt auf dem Gnadenhof in Gsenget zur Welt. Leider starb seine Mutter nach zwei Tagen. Da holten ihn die Pfleger zu sich ins Haus und zogen den Winzling mit der Flasche auf. Als Joe schon fast über dem Berg war, bekam er im Alter von vier Wochen eine Hirnhautentzündung. Sofort kam er in ein Tierkrankenhaus. Nach eine Woche konnte er noch immer nicht aufstehen und die Ärzte hatten ihn schon aufgegeben. Da Joe aber keine Schmerzen hatte,

Ich bin trotz allem ein sehr lustiges Tier und kann ohne Schmerzen leben.

Ich bin trotz allem ein sehr lustiges Tier und kann ohne Schmerzen leben.

nahmen ihn seine Pfleger mit nach Hause und kümmerten sich ganz liebevoll um ihn. Ganz langsam  erholte er sich wieder, konnte aufstehen und auf noch recht wackeligen Beinen etwas umherlaufen. Von Tag zu Tag wurde es besser und er durfte mit den Hunden und Katzen auf dem Hof spielen. Mit drei Monaten dann der nächste Rückschlag. Er bekam eine schwere Klauenentzündung und kurz darauf einen Bänderriss am gleichen Fuß. Seine Klaue wuchs nicht mehr richtig nach und der Fuß versteifte sich ab dem Sprunggelenk. Jetzt benötige Joe einen speziellen Schuh, da ja die Klaue fehlt. Ich bin trotz allem ein sehr lustiges Tier und kann ohne Schmerzen leben.

Wallach „Quantos“

Falls ihr mich besuchen wollt, sucht einfach eines der größten Pferde auf der Koppel.

Falls ihr mich besuchen wollt, sucht einfach eines der größten Pferde auf der Koppel.

Quantos 13 Jahre alt ist ein bayerisches Warmblut.  Er war als Turnierpferd beim Springreiten eingesetzt, dabei stürzte er schwer und zog sich eine Fraktur der Rückenwirbel zu.  Da diese Fraktur leider schief zusammengewachsen ist, leidet er seitdem an einem „Kissing Spins“ Syndrom.  Sein Besitzer verkaufte ihn daraufhin. Da er nicht mehr geritten werden kann, wollte Ihn auch sein neuer Besitzer nicht mehr. Er kam dann auf Umwegen auf den Gnadenhof. Hier erhält er bei Bedarf von einer Physiotherapeutin Massagen und seine Pfleger führen mit ihm ein gezieltes Training durch. Auch braucht er ein spezielles Futter mit Biomineralien. Durch all diese Maßnahmen kann er momentan ein schmerzfreies Leben führen. Quantos und seine Pfleger hoffen, dass dies so bleibt.
 

 
 

Hündin „Cleo“

Cleo wurde am 16.10.2006 geboren und kam zu einem jungen Ehepaar. Als sie fünf Jahre war, ließ sich da Paar jedoch scheiden und Cleo blieb bei ihrem Herrchen, da Frauchen Cleo nicht haben wollte. Ihr Herrchen hatte leider arbeitsbedingt sehr wenig Zeit für sie und die Kleine fühlte sich sehr vernachlässigt. Cleo wurde richtig krank! Sie fing an, sich überall zu kratzen und die Haut aufzubeißen. Es entwickelte sich auf Grund der psychischen Belastung ein richtiges Ekzem.

Kuscheln, da steh ich drauf

Kuscheln, da steh ich drauf

Ihr Herrchen stellt sie dann dem Tierarzt vor. Es wurden Cortisontabletten verschrieben, welche damals monatliche Kosten von 12,- € verursachten. Das war dem Herrchen aber zu teuer und die Ursache für die Erkrankung der Psyche wäre damit auch nicht verschwunden.

Der Tierarzt setzte sich daraufhin mit uns in Verbindung und Cleo kam zu uns. Die kleine Maus hat sich recht gut eingelebt, braucht aber sehr viel Zuwendung. Sie ist freundlich zu den anderen Hunden und Katzen, aber am Liebsten ist sie mit Menschen zusammen. Nach wie vor fordert sie extra Streicheleinheiten. Bei dem lieben, treuen Blick bekommt sie diese natürlich auch.
Bei unvorhergesehenen Ereignissen und Stress kommt ihr Ekzem sofort wieder zum Vorschein. Aber dank von Tabletten haben wir es ganz gut im Griff.

Cleo hat auf Grund ihres Handicaps, kaum eine Möglichkeit ein neues zu Hause zu finden. Daher suchen wir liebe Paten, welche uns bei den Kosten für Tierarzt und Pflege unterstützen.

4 Gedanken zu “Patentiere

  1. Hallo,liebe Tierretter. Ein dickes danke an euere Einsatzbereitschaft für Tiere in Not. Ihr leistet eine tolle arbeit.
    Liebe Grüsse sabrina

  2. Liebes Tierretterteam….Erst mal ein Riesen Lob an euch und eure tolle Arbeit. Eigentlich schreibe ich euch aber wegen eurem Frettchenernährungsplan an. Bitte gebt den Tieren kein Obst und Gemüse. Obst enthält viel zu viel Zucker und Gemüse kann nicht verwertet werden. FRETTCHEN sind reine Carnivore und haben haben keinen Blinddarm Bei Gabe von Obst und Gemüse entstehen bei Frettchen schnell Organentartungen ( Insulinum) Bananen z.b. enthalten Kalium, welches bei Frettchen zu Herzkrankheiten führt und ein schon Herzkrankes Tier sogar töten können. Weintrauben und Rosinen sind ebenfalls für Frettchen Toxisch.eine Ideale und gesunde Frettchenernährung besteht aus Futtertieren wie z.b Mäusen ,Ratten, Küken ect sowie ,Fleisch mit Knochen und speziellem Hochwertigen Frettchenfutter. Bei Fragen hierzu stehe ich euch gern zur verfügung. Lg Karen

    • Hallo Karen,

      vielen Dank für den Hinweis, Sie haben recht. Ich habe den Text dementsprechend angepasst um für keine Verwirrung zu sorgen.

      Viele Grüße Markus Eyertt

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